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Der Siberian Husky ist freundlich,
sanft und aufgeschlossen. Er zeigt weder die besitzenden Qualitäten eines Wachhundes
noch zeigt er aggressives Verhalten dem Menschen (auch Fremden) gegenüber. Zum
Wach- oder Schutzhund ist er somit in der Regel nicht geeignet. Auch zum Begleithund
eignet er sich kaum. Es sind sehr selbständige, selbstbewusste und stolze Hunde
mit eigenem Kopf. Freiheitsliebe und Neugier ("outgoing") sowie Jagdtrieb sind
bei ihm ganz besonders stark ausgeprägt. Es wird daher empfohlen, ihn bei Spaziergängen
in Wald und Flur nie von der Leine zu lassen und Garten- oder Zwingerzäune hoch
genug zu setzen. Seinem enormen Bewegungsdrang kann eigentlich nur im Sport genüge
getan werden - sei es nun im Freizeitsport vor dem Fahrrad oder im Hochleistungssport
vor dem Schlitten im Team. Seine Intelligenz und Aufmerksamkeit, seine zugängliche
Art und sein Eifer machen ihn zu einem angenehmen Freund und willigen Arbeiter.
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Ursprünglich, natürlich,
schön und vor allem gesund, das sind die besonderen Attribute des Siberian Husky.
Die in über 3000 Jahren Zucht im östlichen Sibirien hervorgebrachten Eigenschaften
waren dahingehend orientiert, dass diese Hunde unter härtesten Bedingungen arbeiten
und überleben mussten. Nur gesunde und widerstandsfähige Hunde hatten hier eine
Chance. Genügsamkeit, d.h. ein hochoptimierter Stoffwechsel zur bestmöglichen
Ausnutzung des vorhandenen (knappen) Nahrungsangebotes, Härte und geringe Schmerzempfindlichkeit,
ein leistungsstarkes Herz-Kreislauf-System, ausdauernde Zugarbeit am Schlitten,
Disziplin und Arbeitswilligkeit sowie ein ausgeprägtes Sozialverhalten innerhalb
des Rudels, das sind einige der rassespezifischen Anlagen eines Siberian Husky.
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