Allgemeines Erscheinungsbild:
Der Siberian Husky ist ein mittelgroßer Arbeitshund,
schnell, leichtfüßig, frei und elegant in der Bewegung. Sein mäßig kompakter,
dichtbehaarter Körper, die aufrecht stehenden Ohren und die buschige Rute weisen
auf die nordische Herkunft hin. Seine charakteristische Gangart ist fließend und

anscheinend mühelos. Er ist nach wie vor äußerst fähig, seine ursprüngliche Aufgabe
als Schlittenhund zu erfüllen und leichtere Lasten in mäßigem Tempo über große
Entfernungen zu ziehen. Die Proportionen und die Form seines Körpers spiegeln
dies grundlegend ausgewogene Verhältnis von Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer
wider. Die Rüden sind maskulin, aber niemals grob; die Hündinnen sind feminin,
aber ohne Schwächen im Aufbau. Ein Siberian Husky in richtiger Kondition, mit
gut entwickelten, straffen Muskeln, hat kein Übergewicht.
Verwendung:
Wie alle Schlittenhunde, ist der Siberian
Husky vom Ursprung her ein Arbeitshund und als solcher sollte er auch erhalten
und eingesetzt werden. Neben dem Einsatz in Patrouillen- und Polarexpedition-Teams
standen insbesondere seine spezifischen Qualitäten als Renn-Hund (Racing-Dog)
im Vordergrund, die es kontinuierlich zu testen und zu verbessern galt und gilt.
Denn nicht nur in Nordamerika, sondern in ganz Europa hat sich der Schlittenhundesport
inzwischen zu einer ernsthaften Sportart entwickelt und erfreut sich zunehmender
Beliebtheit. Erst der verantwortungsvolle Einsatz im Sport bietet den laufhungrigen
Huskies ein artgerechtes Zuhause.